GESUNDHEITSCAMPUS IMMUNOLOGIE, INFEKTIOLOGIE UND INFLAMMATION

Aktuelle Meldungen 2016

Rückblick auf den ersten GC-I³ Faculty Club

Am 26. April 2016 lud der Gesundheitscampus Immunologie, Infektiologie und Inflammation zum ersten Mal zum GC-I³ Faculty Club in den Studentenclub Kiste ein. Als besondere Gäste richteten der Rektor der OvGU, Prof. Dr. Jens Strackeljan und der Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Hermann-Josef Rothkötter das Wort an die rund 40 Gäste, die der Einladung gefolgt waren.

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Projektausschreibung für Promotionsstipendien "Alters-assoziierte Infektionen und Immunität”

Im Rahmen der geplanten OVGU-Graduiertenschule "Analyse, Bildgebung und Modellierung neuronaler und entzündungsbedingter Prozesse (ABINEP)" sollen für das Modul "Immunoseneszenz: Alters-assoziierte Infektionen und Immunität" sechs Promotionsstipendien mit einer maximalen Laufzeit von 4.5 Jahren beantragt werden.

Gefördert werden Promotionsprojekte zu Forschungsthemen, welche sowohl Expertise am Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig als auch am Gesundheitscampus Immunologie, Infektiologie und Inflammation der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg benötigen. Die Promotionsprojekte sollen am Standort Magdeburg unter der Leitung je eines Forschungsgruppenleiters des HZI und des GC-I³ bearbeitet werden. Gefördert werden sollen infektionsbiologische Projekte mit einem klar erkennbaren klinischen Bezug zu altersassoziierten Infektionen und Immunität.

Den kompletten Ausschreibungstext und Richtlinien für die Antragsstellung finden Sie hier.

Die Projekte müssen spätestens bis 1. Mai 2016 eingereicht werden.

GC-I3 LogoHZI Logo

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MDR-Beitrag "Magdeburger forschen an Immuntherapie"

Anlässlich des Welt-Krebs-Tages am 4. Februar 2016 war der MDR zu Gast im Institut für Molekulare und Klinische Immunologie und hat Prof. Schraven und Prof. Reinhold zum Thema Immuntherapie bei Krebserkrankungen und zum Masterstudiengang Immunologie interviewt (Video leider nicht mehr verfügbar).

Zikavirus-Infektionen

Seit Oktober 2015 wird aus mehreren Ländern vor allem in Südamerika, Zentralamerika, der Karibik aber auch aus Ländern im Südpazifik und von den Kapverdischen Inseln vermehrt über Erkrankungen durch das Zikavirus berichtet. Prof. Dr. med. Dirk Schlüter, Leiter des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene der OvGU, fasst den gegenwärtigen Stand der Dinge zusammen:

Das Zikavirus gehört zu den Arboviren und wird durch die Gelbfiebermücke (Aedes aegypti), die in den oben genannten Regionen weit verbreitet ist, übertragen. Das Zikavirus ist seit 1949 bekannt und wurde zuerst in Uganda entdeckt, wo es vor allem Affen infizierte. Durch die verstärkte Ausbreitung von Aedes-Moskitos hat sich das Vorkommen des Zikavirus ausgeweitet. In der Regel verursacht eine Infektion mit dem Zikavirus nur milde Beschwerden mit geringgradigem Fieber, Hautausschlag, Gelenkschmerzen und eine nichteitrige Entzündung der Augenbindehaut. In einigen Regionen im Nordosten Brasiliens sind nun bei Schwangeren, die während der Schwangerschaft mit Zikavirus infiziert wurden, Neugeborene mit Mikrozephalie und anderen Schädel-/Hirn-Fehlbildungen geboren wurden. Eine kausale Verbindung zwischen der Zikavirus-Infektion der Schwangeren und den kindlichen Fehlbildungen erscheint derzeit wahrscheinlich, ist aber noch nicht endgültig bewiesen. Die Verbindung zwischen Zikavirus-Infektion und Mikrozephalie ist bisher nur in Brasilien beobachtet worden. Trotzdem gilt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für Schwangere, die in die betroffenen Gebiete reisen wollen. Eine Impfung gegen das Zikavirus gibt es nicht.

Eine aktuelle Einschätzung zur Entwicklung des Zikavirus-Ausbruchs wird fortlaufend durch das Robert-Koch-Institut in Berlin vorgenommen.

Bild: Eine weibliche Gelbfiebermücke nimmt eine Blutmahlzeit ein. James Gathany. Quelle: CDC - Centers for Disease Control and Prevention.

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MDR-Beitrag mit Prof. Braun-Dullaeus zum Herzbericht 2015

Am 27. Januar 2016 veröffentlichte die Deutsche Herzstiftung den Deutschen Herzbericht 2015. Aus diesem geht unter anderem hervor, dass Sachsen-Anhalt eine bedauerliche Spitzenposition bei der Sterblichkeit des Herzinfarkts und seiner Vorläuferkrankheit, der koronaren Herzkrankheit (KHK) einnimmt. Einige Gründe für diese Zahlen nennt Prof. Dr. med. Rüdiger Braun-Dullaeus, Leiter der Universitätsklinik für Kardiologie und Angiologie und leitender Sprecher des GC-I³, in einem Interview mit dem MDR (Video leider nicht mehr verfügbar).

Ausführliche Informationen zum Herzbericht 2015 finden Sie auf den Webseiten der Deutschen Herzstiftung.

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Letzte Änderung: 03.11.2022 - Ansprechpartner:

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