GESUNDHEITSCAMPUS IMMUNOLOGIE, INFEKTIOLOGIE UND INFLAMMATION

Aktuelles 2015

Sieger des Fotowettbewerbs "Impressions of Inflammation" stehen fest

Die Sieger unseres Fotowettbewerbs "Impressions of Inflammation" sind gekürt! Wir freuen uns über die zahlreichen Einsendungen; 14 verschiedene Teilnehmer haben insgesamt 54 Aufnahmen eingereicht und der Jury ihre Aufgabe nicht leicht gemacht.

An dieser Stelle sei allen Jurymitgliedern, die uns bei der Auswahl unterstützt haben, noch einmal herzlich gedankt: Alexander Dinger (Volksstimme), Dr. Heidrun Hermecke (Dekanat der FME), Kornelia Suske (Pressestelle der FME) und Thomas Jonczyk-Weber (Audiovisuelles Medienzentrum der FME).

Wir gratulieren allen Gewinnerinnen (!) ganz herzlich, über je einen Gutschein in Höhe von 100€ können sich freuen:

Forschungsalltag: Stefanie Langwisch, Abteilung für Experimentelle Gynäkologie und Geburtshilfe
Impressionen aus den Kliniken: Daniela Crasser, Universitätsklinik für Hämatologie und Onkologie
Wissenschaftliche Aufnahmen: Sanchita Ghosh, Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie
Öffentlichkeitsarbeit: Patricia Gintschel, Institut für Molekulare und Klinische Immunologie

Alle Siegerbilder sowie die zweitplatzierten Beiträge sehen Sie in der Galerie, viel Spaß beim Durchblättern!

 

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Wissenschaftlerin des GC-I³ erhält den Hexal-Förderpreis für wissenschaftlichen Nachwuchs 2015

Dr. Anne Schumacher, Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Universitätsfrauenklinik, Abteilung Experimentelle Gynäkologie und Geburtshilfe wurde mit dem Hexal-Förderpreis für den wissenschaftlichen Nachwuchs 2015 ausgezeichnet. Die Verleihung des Hexal-Förderpreises 2015 fand am 10. Dezember statt.

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Artikel über den GC-I³ erscheint im Forschungsmagazin Guericke '15

Guericke '15, das neu erschienene Forschungsmagazin der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, möchte neugierig machen auf die Universität Magedeburg als lebendige Forschungseinrichtung. Da darf natürlich auch der Gesundheitscampus Immunologie, Infektiologie und Inflammation nicht fehlen! Hier geht's zur aktuellen Ausgabe als E-Book (Beitrag über den GC-I³ ab Seite 31).

Rückblick auf das 2. Internationale Symposium des SFB854

Am 20. und 21. November 2015 lud der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Sonderforschungsbereich 854 (SFB854) nationale und international herausragende Immunologen zu einem Symposium zum Thema "Molekulare Organisation der Immunzellkommunikation" ins Herrenkrug Parkhotel ein.

Für zwei Tage hatten die Wissenschaftler des SFB854 in 17 spannenden Vorträgen Gelegenheit, die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Kommunikation von Immunzellen zu verfolgen. Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Burkhart Schraven, Leiter des Instituts für Molekulare und Klinische Immunologie und Sprecher des SFB854, begrüßte Marco Tullner, Staatssekretär für Wissenschaft und Wirtschaft, die Gäste. Er betonte die Wichtigkeit der Entzündungsforschung im Angesicht einer alternden Bevölkerung in Sachsen-Anhalt und hob heraus, wie wichtig es ist, Forschungsergebnisse öffentlich zu machen und zu diskutieren. Dem schloss sich auch der Rektor der OvGU, Prof. Dr. Jens Strackeljan an. Er stellte fest, wie bedeutsam es ist, Grundlagenforschung in die Öffentlichkeit zu transportieren, um der Öffentlichkeit zu zeigen, warum es sich lohnt, Steuergelder in die Grundlagenforschung zu investieren. Nicht zuletzt erwähnte er die Wichtigkeit des Symposiums als Vorbereitung für die nächste Begutachtung des SFB854 und endete mit den optimistischen Worten: „Ich bin mir absolut sicher, dass uns der SFB noch weitere sechs Jahre erhalten bleibt!“.

Nach den Grußworten ging es nahtlos weiter mit dem exzellenten wissenschaftlichen Programm. In 17 Fachvorträgen präsentierten Immunologen aus der ganzen Welt eine Vielzahl von Themen, die die Breite der Interessen der im SFB854 vertretenen Wissenschaftler widerspiegelten. In insgesamt sechs Sitzungen wurden die Themenbereiche „Signalübertragung im Immunsystem“, „Hochauflösende Mikroskopie zur Darstellung von Immunfunktionen“ und „Organspezifische Immunität“ bearbeitet.

So erläuterte beispielsweise Prof. Dr. Michael Heneka (Bonn) die Bedeutung von entzündlichen Vorgängen für die Entwicklung der Alzheimer-Erkrankung und verriet, warum Medikamente gegen Diabetes mellitus einen Hoffnungsschimmer für Demenzpatienten darstellen könnten. Prof. Dr. Michael Sixt (Wien) zeigte, wie Hautzellen von Zebrafischen helfen, die schnelle Migration von Immunzellen molekular zu verstehen. In einem weiteren interessanten Vortrag beschrieb Prof. Dr. Barbara Walzog (München), wie Integrine, Moleküle auf der Oberfläche von Immunzellen, Informationen ins Zellinnere weiterleiten und dadurch die Aktivierung und Beweglichkeit von neutrophilen Granulozyten, der schnellen Eingreiftruppe des Immunsystems, steuern.

Damit auch die Nachwuchswissenschaftler des SFB zu Wort kommen konnten, gab es am Ende des ersten Tages noch eine besondere Sitzung. 30 Doktoranden hatten jeweils eine Minute Zeit, um anhand einer Folie ihr Projekt zu präsentieren. Eine Herausforderung, die die jungen Forscher auf unterschiedlichste Art und Weise mit Bravour lösten und die eine gelungene Überleitung zur nachfolgenden Postersession darstellte, wo zahlreiche Zuhörer die Möglichkeit nutzten, sich die skizzierten Projekte näher anzuschauen.

Das Highlight des zweiten Tages war der Keynote-Vortrag von Prof. Dr. Arthur Weiss, University of California, San Francisco, einem der weltweit führenden T-Zellimmunologen. Er erläuterte, wie in seinem Labor die Signalwege, die zur Aktivierung von T-Zellen führen, untersucht werden. So konnten er und seine Mitarbeiter beispielsweise zeigen, dass Mutationen der Kinase ZAP-70 die Ursache für eine seltene Immunerkrankung sind. Gleichzeitig konnten durch die Analyse eben dieser Mutationen wertvolle neue Informationen zur Funktion von ZAP-70 gewonnen werden.

Logo_SFB854Abschließend kann man sagen, dass das Symposium ein wissenschaftlicher Glanzpunkt der mit insgesamt 10,8 Mio. € geförderten zweiten Förderperiode (01/2014 – 12/2017) des SFB854 war und die Sichtbarkeit Magdeburgs als immunologischen Forschungsschwerpunkt einmal mehr verstärkt hat. Auch die Magdeburger Volksstimme berichtete über die Veranstaltung.

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Entzündungsschutz für Nierenkörperchen

Die Volksstimme erklärt in diesem Artikel vom 21.11.2015, wie Forscher des GC-I³ um Prof. Berend Isermann neue Therapieansätze gegen organische Folgeschäden durch Diabetes entwickeln.

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Letzte Änderung: 13.02.2019 - Ansprechpartner:

Sie können eine Nachricht versenden an: Dr. rer. nat. Martina Beyrau
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